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Die formale Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten

By Lauren Perkins,2014-06-01 16:25
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Die formale Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten

    Die formale Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten

    für das

    Studium Internationale Entwicklung

    (Amerikanische Zitierweise)

    Version 2.0 (März 2009)

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung ......................................................................................................................3

    Wie muss eine wissenschaftliche Arbeit aussehen? .............................................................4

    1. Layout ...............................................................................................................................4

    2. Sprachliche Korrektheit ...................................................................................................4

    3. Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit ...................................................................4

    3.1 Titelblatt ...................................................................................................................4

    3.2 Inhaltsverzeichnis .....................................................................................................4

    3.3 Einleitung .................................................................................................................5

    3.4 Hauptteil ...................................................................................................................5

    3.5 Schlusskapitel ...........................................................................................................5

    3.6 Bibliographie ............................................................................................................5

    4. Zitate und Quellenangaben ..............................................................................................5

    4.1 Zitieren im Text ........................................................................................................7

    4.1.1 Die Form der Quellennachweise .............................................................................7

    4.1.2 Wörtliches Zitat .....................................................................................................8

    4.1.3 Inhaltliches Zitat (Paraphrase) .............................................................................. 10

    4.1.4 Layout der Zitate .................................................................................................. 10

    4.1.5 Wohin mit dem Quellennachweis? ....................................................................... 10

    4.2 Literaturangaben in der Bibliographie ..................................................................... 11

    4.2.1 Selbständige bibliographische Einheiten Monographien (BÜCHER) ................. 11

    ? 1 VerfasserIn .......................................................................................................... 12

    ? Hochschulschriften (Diplomarbeiten, Dissertationen) ............................................. 13

    ? mehr als 1 VerfasserIn ............................................................................................ 13

    ? wenn eine Organisation als „Autor“ fungiert ........................................................... 13

    4.2.2 Unselbständige bibliographische Einheiten (AUFSÄTZE) ................................... 13

    ? Aufsätze in Sammelwerken, Festschriften ............................................................... 14

    ? Handbücher, Lexika, Wörterbücher ........................................................................ 14

    ? Zeitschriften ........................................................................................................... 14

    ? Zeitungen ............................................................................................................... 15

    4.2.3 Internet-Seiten ...................................................................................................... 15

    Anhang 1: Beispiel für ein Titelblatt einer Proseminararbeit .......................................... 16

    Anhang 1: Beispiel für ein Titelblatt einer Proseminararbeit .......................................... 16

    Anhang 2: Zusätzliche Beispiele für Quellenangaben in einer Bibliographie .................. 18

    Anhang 3: Virtual Private Network (VPN) & Elektron. Zeitschriftenbibliothek (EZB) 19

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Vorbemerkung

    Die folgenden Seiten sollen Ihnen dabei helfen, wissenschaftliche Texte formal richtig zu ver-fassen. Insbesondere werden Sie in diesem Skriptum erfahren, wie Sie fremde Texte hand-werklich korrekt in Ihre eigenen integrieren, d.h. zitieren.

    Fürs Zitieren gibt es unterschiedliche Regeln. Eine besonders verbreitete Variante ist die „amerikanische Zitierweise“, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten näherbringen möchten.

    Eine zweite gebräuchliche Variante ist die „deutsche Zitierweise“.

    Beide Zitierregeln („deutsch“ und „amerikanisch“) erfüllen denselben Zweck, nämlich Text-

    passagen, Gedanken, Daten präzise und nachvollziehbar in einen neuen Text einzubauen. Sie haben aber eine unterschiedliche Form: In der „deutschen“ Zitierweise werden die Quellen der Zitate am Ende der Seite in Fußnoten angegeben, in der „amerikanischen“ Zitierweise erfolgt dies fortlaufend im Text. Auch das Literaturverzeichnis weist einige (geringfügige) Unterschiede auf.

    Auf die Literaturrecherche kann in diesem Skriptum nicht näher eingegangen werden. Als Anhang 3 finden Sie jedoch eine erste Anleitung zum Umgang mit den elektronischen Zeitschriften-Datenbanken der Universitätsbibliothek Wien. Weitere Informationen zur Literaturrecherche finden Sie hier:

     http://homepage.univie.ac.at/Gerald.Hoedl/seiten/01informationsbeschaffung.html

    In dieses Zitierskriptum ist die Arbeit vieler Menschen eingeflossen. Allen voran zu nennen ist Monika Graf, die die erste Version dieses Skriptums zusammengestellt hat. Weiters beteiligt waren Hakan Akbulut, Elke Christi-ansen, Karin Fischer, Elisabeth Gumpenberger, Gerald Hödl, Andrea Kremser, Wiebke Sievers, Markus Tiwald.

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Wie muss eine wissenschaftliche Arbeit aussehen?

Die Vorstellungen darüber, wie eine schriftliche Arbeit auszusehen hat Umfang, Sprachstil,

    Aufbau, Literaturmenge , variieren von Fach zu Fach, manchmal von HochschullehrerIn zu HochschullehrerIn. Deshalb ist es sinnvoll, vor Beginn einer Arbeit die speziellen Erwartun-gen und Gepflogenheiten des/der Lehrenden in Erfahrung zu bringen.

    Die folgenden Anforderungen sollte aber eine Proseminar-, Seminar- oder Diplomarbeit im Studiengang Internationale Entwicklung unbedingt erfüllen:

    1. Layout

    Schrift: Als Standard gilt Times New Roman, Schriftgrad 12 Punkt, Zeilenabstand 1,5 Fußnoten: Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach

    Seitenränder: 2-3 cm (oben, unten, links und rechts)

    Textformat: Blocksatz (das heißt, der linke und rechte Rand bilden jeweils eine senkrechte Linie um große Lücken innerhalb der Zeilen zu vermeiden, müssen längere Wörter abgeteilt werden; in Textverarbeitungsprogramnmen gibt es für diesen Zweck die Funktion „Silben-

    trennung“)

    Bemühen Sie sich um eine ansprechende optische Gestaltung, aber vermeiden Sie allzu kühne (typo)graphische Experimente und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche: den Text. 2. Sprachliche Korrektheit

    Sprachliche Mängel beeinträchtigen die Lesbarkeit einer Arbeit ganz massiv. Prinzipiell wer-den daher orthographisch und grammatisch fehlerfreie Texte erwartet. Ausreichend Zeit beim Verfassen der Arbeit und ein gutes Wörterbuch sind unbedingte Voraussetzungen, um diesen Erwartungen zu entsprechen. Vor Abgabe der Arbeit sollte außerdem eine Rechtschreibprü-fung durch das Textverarbeitungsprogramm erfolgen. Da man eigene Fehler beim Durchlesen oft nicht findet, wäre es optimal, jemand Kompetenten zu bitten, die Arbeit Korrektur zu lesen. 3. Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit

    3.1 Titelblatt

    Angeführt werden müssen auf dem Titelblatt in jedem Fall: der Titel der Arbeit, der Name

    der VerfasserInnen mit Matrikelnummer, das Semester der Lehrveranstaltung, der Titel der Lehrveranstaltung und der/die LehrveranstaltungsleiterIn.

    Außerdem sinnvoll: Studienkennzahl, E-Mail-Adresse der VerfasserInnen und Datum der Abgabe

    Beispiel siehe Anhang 1

    3.2 Inhaltsverzeichnis

    Das Inhaltsverzeichnis enthält die Überschriften der einzelnen Abschnitte. Es sollte über-sichtlich und systematisch sein. Ein klarer Gedankengang sollte sich in einer logischen, nach-vollziehbaren Gliederung mit Haupt- und Unterpunkten niederschlagen. Die einzelnen Hie-

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    rarchieebenen dieser Gliederung lassen sich durch verschiedene Ordnungssysteme markieren, z.B. durch numerische: Die Überschriften der ersten Ebene können wie auch im vorliegen-

    den Skriptum mit 1., 2., 3. etc. gekennzeichnet werden, die der zweiten Ebene des ersten Kapitels mit 1.1, 1.2, 1.3 etc.; eine weitere Unterteilung des ersten Unterabschnitts würde dann 1.1.1, 1.1.2, 1.1.3 etc. lauten.

    Bei der Gliederung ist zu beachten, dass vom Umfang her zwischen den Abschnitten ein ausgewogenes Verhältnis besteht. Weiters muss die jeweilige Ebene aus mindestens zwei Punkten bestehen, d.h. wenn die Gliederung Punkt 1.1 enthält, erfordert dies auch (mindestens) Punkt 1.2.

    3.3 Einleitung

    Die Einleitung sollte nicht mehr als 10% des Gesamttextes umfassen. Sie sollte enthalten:

    Frage- bzw. Problemstellung, Zielsetzung (falls von der Fragestellung verschieden was soll

    mit Hilfe der Arbeit erreicht werden?), Hinweise auf die wissenschaftliche und praktische Be-deutung des Themas, verwendete Methode(n) sowie der Weg der Darstellung, d.h. die Grob-gliederung der Arbeit; bei umfangreicheren Arbeiten auch einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand.

    3.4 Hauptteil

    Im Hauptteil wird der Gedankengang entwickelt und mit Belegen untermauert. Wie dies im Einzelnen aussieht, hängt stark vom Thema der Arbeit sowie den Vorlieben der AutorInnen ab. Oft stellt man an den Beginn eines Kapitels Begriffsklärungen, um den LeserInnen deut-

    lich zu machen, in welcher Weise die verwendeten Begriffe verstanden werden. Danach erfolgt die Erarbeitung der Fakten und Argumente, die dazu beitragen sollen, die

    zentrale(n) Fragestellung(en) der Arbeit zu beantworten.

    Bei einer gemeinsamen Arbeit mehrerer AutorInnen ist eine Abstimmung der einzelnen