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Chemie-Praktikum vom 23

By Julia Sullivan,2014-06-01 15:52
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Chemie-Praktikum vom 23

Chemie-Praktikum 2001 Praktikum Nr. 1 vom 23.09.01

    Klasse 10 c / Gruppe I „Bestimmung von Schmelz- und Siedepunkten“

     Franz Gravenhorst / Julian Schorpp

    Chemie-Praktikum vom 23.09.01

    „Bestimmung von Schmelz- und Siedepunkten“

I Ziel des Versuchs

    Bei diesem Versuch ging es um die Bestimmung von Schmelz- und Siedepunkt bei

    teritärem Butanol und Cetylalkohol.

II Materialien

    Folgende Materialien wurden benötigt:

- Heizplatte mit Magnetrührer

    - magnetisches Rührfischchen

    - Uhr

    - Reagenzglas

    - Thermometer

    - großes Becherglas

    - Stativ

    - Stoffe: teritäres Butanol, Cetylalkohol

III Versuchsaufbau

     Reagenzglas

     Wasser Versuchsstoff

    Rühr- fischchen

    Stativ

    Heizplatte mit Magnetrührer

Erklärung:

    Rührfischchen magnetisches Stäbchen, welches man in die Flüssigkeit legt, die

    man umrühren möchte; durch die Heizplatte, die mit einem Magnetrührer

Chemie-Praktikum 2001 Praktikum Nr. 1 vom 23.09.01

    Klasse 10 c / Gruppe I „Bestimmung von Schmelz- und Siedepunkten“

     Franz Gravenhorst / Julian Schorpp

    ausgestattet ist, kann man das Rührfischchen in Bewegung bringen; auch das Einstellen der „Rührgeschwindigkeit“ ist möglich (Drehknopf am Heizer)

    IV Versuchsdurchführung

1. Bestimmung des Erstarrungspunkt bei einer Flüssigkeit teritäres Butanol

a) Versuchsbeschreibung

    Als erstes gaben wir etwas des teritären Butanols in das Reagenzglas (etwas 2

    cm hoch). Das Reagenzglas spannten wir dann so am Stativ ein, dass der Teil

    des Reagenzglas, in dem sich die Flüssigkeit befand, ganz ins Wasser ragte.

    Zur Temperaturmessung verwendeten wir einen Thermometer, den wir mit

    Hilfe einer Klammer so befestigten, dass er bis zur Hälfte der Flüssigkeit

    eintauchte. Wichtig war, dass er nicht den Boden des Reagenglas berührte.

    Schließlich ließen wir den Magnetrührer das Wasser mit dem Rührfischechen

    langsam umrühren.

    Nun gaben wir dem Wasser Eis hinzu, so dass sich die Temperatur langsam

    senkte. Gleichzeitig nahm natrülich auch die Temperatur der Flüssigkeit ab.

    Diesen Vorgang wiederholten wir noch ca. 3 Mal, wobei wir jede halbe Minute

    die Temperatur der Flüssigkeit gemessen haben. Nach fünf Minuten konnten

    wir feststellen, dass die Flüssigkeit vollständig erstarrt war. Beim Erstarren

    hatte die Flüssigkeit (teritäres Butanol) eine Temperatur von 5 Grad Celsius

    (=Erstarrungspunkt). Nun mussten wir noch weitere vier Minuten das Wasser

    abkühlen lassen. Nach den vier Minuten hatte das Butanol eine Temperatur von

    4 Grad Celsius.

b) Messungen

    Zeit Temperatur in Zeit Temperatur in

    in Min. Grad Celsius in Min. Grad Celsius

    0 21 4 5

    0,5 20 5 5

    1 16 ... 9 4

    1,5 11

    2 7

    2,5 6

    3 5

c) Beobachtungen/Auffälligkeiten

    keine Auffälligkeiten

d) Probleme

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    Es war nicht ganz einfach, festzustellen ob die Flüssigkeit wirklich gefroren

    war, da man durch das Eis im Wasser den Stoff im Reagenzglas nicht

    besonders gut sehen konnte.

2. Bestimmung des Schmelzpunktes bei einer Flüssigkeit teritäres Butanol

a) Veruschsbeschreibung

    Das im vorherigen Versuch erstarrte Butanol war bei diesem Verusch unser Versuchsstoff.

    Als erstes fischten wir das Eis, welches wir hinzugegeben hatten aus dem Wasser heraus. Dann stellten wir den Heizer auf 150 Grad Celsius und schalteten den Magnetrührer ein. Langsam stieg die Temperatu des Wassers und so auch die des teritären Butonal. Alle halbe Minute haben wir die Temperatur des erstarrten Butanols gemessen. Nach etwas vier Minuten war der Stoff in den flüssigen Zustand übergegangen, wobei er zu dieser Zeit eine Temperatur von 16 Grad Celsius hatte. (Hinweis: Warum das Ergebnis so von dem Ergebnis des vorherigen Versuchs abweicht, untersuchen wir in der Fehlerdiskussion; siehe am Ende des Protokolls)

b) Messungen

Zeit Temperatur in Zeit Temperatur in

    in Min. Grad Celsius in Min. Grad Celsius

    0 3 2,5 9

    0,5 4 3 9,5

    1 5 3,5 12

    1,5 6 4 16

    2 8

c) Beobachtungen/Auffälligkeiten

    Bei diesem Verusch hat uns gewundert, dass der ermittelte Schmelzpunkt nicht im geringsten mit dem Erstarrungpunkt übereinstimmte, was eigentlich der Fall sein müsste.

d) Probleme

    keine Probleme aufgetreten

3. Bestimmung des Siedepunkts einer Flüssigkeit teriräres Butanol

a) Versuchsbeschreibung

    Wir übernahmen den Aufbau und den Stoff des vorherigen Versuchs, wobei wir ins Wasser noch Siedesteinchen gaben und noch teritäres Butanol bis zu einer Höhe von 3 cm nachfüllten, da mit starker Verdunstung zu rechnen war. Wir erhitzten das im vorherigen Verusch bereits verwendete Butanol weiter. Nach 18 Minuten konnten wir erkennen, dass die Flüssigkeit im Reagenzglas siedete. Die Flüssigkeit hatte zu diesem Zeitpunkt eine Temperatur von 74 Grad Celsius.

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    Nachdem wir das Butanol weitere vier Minuten erhitzten, hatte es eine Temperatur von 83 Grad Celsius.

b) Messungen

Zeit in Temperatur Zeit in Min. Temperatur

    Min. in Grad in Grad

    Celsius Celsius

    0 37 10 60,5

    0,5 39 10,5 62

    1 41 11 62

    1,5 42 11,5 63

    2 43 12 64

    2,5 44 12,5 64

    3 46 13 64

    3,5 47 13,5 65

    4 48,5 14 66

    4,5 49 14,5 66,5

    5 51 15 67,5

    5,5 51,5 15,5 68,5

    6 52,5 16 69,5

    6,5 55 16,5 71

    7 56 17 72

    7,5 57 18 74

    8 57,5 ... 22 83

    8,5 58

    9 59

    9,5 59,5

c) Beobachtungen/Auffälligkeiten

4. Bestimmung des Schmelzpunkts eines Feststoffes Cetylalkohol

a) Versuchsbeschreibung

    Bei diesem Versuch entsprach der Aufbau dem der vorherigen Verusche. Diesmal gaben wir jedoch etwas 2 cm hoch Cetylalkohol in das Reagenzglas, welches wieder in das Wasser im Becherglas eintauchte. Dann begannen wir, das ganze wieder zu erhitzen (Heizer auf 300 Grad Celsius eingestellt) und lasen alle halbe Minute die Temperatur des Stoffes im Reagenzglas am Thermometer ab. Nach 6 ? Minuten konnten wir feststellen, dass der Feststoff Cetylalkohol vollständig geschmolzen war. Er hatte zu diesem Zeitpunkt eine Temp. von 61

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    Grad Celsius. Nach weiter vier Minuten hatte der Stoff eine Temperatur von 85 Grad Celsius.

b) Messungen

Zeit in Temperatur in Zeit in Temperatur in

    Min. Grad Celsius Min. Grad Celsius

    0 24 3,5 37

    0,5 25 4 45

    1 27 4,5 52

    1,5 28,5 5 57

    2 30,5 5,5 61

    2,5 33 ... 9,5 85

    3 35

d) Beobachtungen/Auffälligkeiten

5. Fehlerdiskussion

    Leider mussten wir feststellen, dass unsere ermittelnden Werte der Schmelz-, Erstarrungspunkte und der Siedepunkte nie mit den Tabellenwerten übereinstimmen. Dies kann viele Gründe haben.

    Zum einen ist es möglich, dass wir z.B. zu früh dachten, die Flüssigkeit sei erstarrt oder dass wir das Sieden erst erkannten, als wirklich große Luftbläschen aufstiegen.

    Außerdem ist es möglich, dass unsere Messgeräte nicht einwandfrei arbeiteten und somit Abweichungen auftraten. Da die Abweichungen ziemlich stark sind, kann dies nicht der einzige Faktor sein, der zu einer Verfälschung des Ergebnisses führte.

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