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Die Leber ist das Stoffwechselzentrum

By Terry Long,2014-06-02 23:59
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Die Leber ist das Stoffwechselzentrum

Gesundheits-Mittel

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    Besser leben mit dem Be-Leber

    Manche Gewürze, Kräuter und Gemüsesorten haben einen hohen Nähr- und Schutzwert für die Gesunderhaltung und Arbeit unserer Stoffwechselorgane. Die Leber ist das Stoffwechselzentrum. Über sie läuft der Eiweiß-, Fett- und Kohlehydrat-Stoffwechsel, aber auch die Regulierung des Mineral-, Vitamin- und Hormonhaushalts. Zur Feststellung einer Leberschwächung aufgrund Stoffwechsel- und Entgiftungsstörungen sind jedoch aufwendigere Parameter nötig, als durch die Ermittlung der heute üblichen Laborwerte.

    Folgende Symptome können sich nach einer Leberreinigung u. a. bessern:

    - Aufstoßen (saurer Magen) oder Befall mit Heliobacter pylorie-Bakterien

    - Mundgeruch (faulig-süß)

    - Müdigkeit nach Essen (typisches Leberbelastungszeichen) und Verdauungsstörungen - Energiemangel, Konzentrationsschwäche, Appetitlosigkeit (Stoffwechselstörung) - Nachtblindheit , allg. schlechtes Sehen (z. B. „verschwommen“)

    - Macula-Degeneration (Mangelerscheinungen durch schlechte Verdauung, /Verwertung - Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit, Schlafstörung (bes. 1 3 Uhr)

    - Haarausfall, schlechte Haut (fahl), brüchige Nägel

    - Hitzewallungen der Menopause und des Gemüts (Ärger, Zorn, Wut und andere „Läuse“)

    - Depressionen (bei metabol. Ursachen: Schwermetalle, Verpilzung, Hormonstörungen) - Allergien, Juckreiz, Herz- und Milzprobleme

    - Schmerzen in Brust, Nacken, Muskeln, Sehnen, Gelenken und Wirbelsäule

    Aus den von der Magensäure zerlegten Baustoffen werden die untauglichen Teile und Toxine abgebaut und körpereigene Substanzen neu gebildet, quasi be-lebt. Aus diesem Grund nennen

    wir unser neues Leber-Aufbau-Mittel „Be-Leber(ein Begriff, den übrigens R. Steiner erfunden hat).

    - Die Leber baut Hormone, Glykogen, Vitamine, Blutgerinnungsstoffe (Fibrinogen, Heparin, Prothrombin). Sie entgiftet Ammoniak, Alkohol, Chemikalien, Schwermetalle u. a.

    - Die Leber ist das Hauptentgiftungsorgan sowohl von Fremdstoffen als auch von Stoffwechselabfällen des Körpers. Da neben Makronährstoffen von der Leber auch Hormone hergestellt werden, können Störungen im Hormonhaushalt nicht selten auch von einer geschwächten Leber herrühren, die z. Bsp. mit Entgiftungsarbeit überfordert ist.

    Ausführlich in Rundbriefen 2009 fünfteilig behandelt eine Zusammenstellung bei Interesse gratis abrufbar.

    Aufgaben der Leber (Zusammenfassung) :

    - Stoffwechsel- u. Aufbaufunktion von Vitaminen, Hormonen, Enzymen

    - Speicherung von Glykogen (= Zucker, bis 300g) für den Energiebedarf der Zellen, Fette, Eisen,

    Vitamine und Blut (für unterschiedliche Belastungen des Kreislaufs)

    - Erkennen von Giftstoffen und Ausleitung über Nieren oder Darm per Eiweißanbindung - Entgiftung der Stoffwechselprodukte (Ammoniak), Bakterien, Schwermetalle

    - Blutregulation: Wie in der Milz Abbau von alten Erythrozyten (rote Blutkörperchen), um aus dem

    Hämoglobin das Bilirubin für die Gallensäfte zu machen

    - Hormonregulation: Eine schwache Leber wird den Hormonabbau einschränken, was zu „Hitze“ führt

    (Hitzewallungen). Eine Leber- und Nierenreinigung ist dann hilfreich!

    - Gallenproduktion für die Fettverdauung (0,5 1 l / Tag)

    - Cholesterinspiegel: „Schlechtes“ in „gutes“ Cholesterin wandeln

    Hilfsmittel für die geschwächte Leber

    - Kräuter: Mariendistel, Gelbwurz, Wegwarte, Löwenzahn

    - Hochwertige, pflanzliche Aminosäuren (100% Lebens-Mittel und zu 99% ohne Verschlackung vom

    Stoffwechsel verwertend ist das Produkt „MAP“ von Prof. Lucá-Moretti)

    - Bittermittel wie Kristallbase Bittertrank, Bitterstern, Heidelberger Siebenkräuterpulver - Klares Wasser (ohne Kohlensäure)

    Leberschäden entstehen nicht nur durch Alkohol, sondern auch durch Diabetes 2 infolge von Übergewicht. Dies kann wiederum die Folge einer gestörten Darmflora sein. Probiotika

    (Laktobakterien, Bifidus und Enterokokken als die „guten“ Helferbakterien der Darmflora) verbessern

    nachweislich die geschwächte Leberfunktion, weil der Darm nur mit einer intakten Darmflora entsprechende Vorarbeiten des Stoffwechsels leisten kann.

    Laktobakterien verbessern den Fettstoffwechsel der Leber wie auch die Insulinwirkung zur Blutzuckersenkung. Diese Helferbakterien eleminieren sogar giftige (Fusel-) Alkohole und Fäulnistoxine (Ammoniak). Frischkost und unser Produkt „Trank des Lebens(Gäransatz zur

    eigenen Herstellung) können zu einer Auffrischung der Darmflora wesentlicher beitragen als die meisten Fertigprodukte (vgl. Buch von Norbert Hartwig).

    Maßlose Ernährung ohne Vitalstoffe (Weißmehlspeisen, gezuckerte Getränke), Alkohol, Medikamente (Antibiotika) und Bestrahlungen führen gerne zu Entzündungen im Darm. Dadurch wird die Darmwand durchlässiger für Toxine aller Art (Künstliche Geschmacksstoffe, Farb-

    und Konservierungsstoffe). Im Anschluss ist die Leber ungefiltert mit Mehrarbeit konfrontiert. Auch durch Leber und Galle bereits ausgeschiedene Schadstoffe werden von einer durchlässigeren Darmwand rückresorbiert und so entsteht ein Teufelskreis. In der Folge kommt es zu einigen Hautkrankheiten sowie zu ständiger Müdigkeit als Hauptsymptom der Leber (der „Schmerz der Leber“).

    Die Entgiftungsfunktion der Leber kann durch eine Vielzahl bewährter Kräuter angeregt werden. Doch wenn die Leber keine hochwertigen Aminosäuren zur Verfügung hat, fehlt ihr die Energie zu dieser Arbeit. Deshalb ist eine Kombination von Leber-Kräutern mit hochwertigen Aminosäuren effizienter als die Kräuter solo. Dies wurde entsprechend berücksichtigt in unserem neuen Produkt Be-Leber“, indem der Kräutermixtur Shiitake-Pilze beigefügt wurden.

    Heute werden vorwiegend Wirkstoffe aus den Kräutern isoliert und als standardisierte Monowirkstoffe gegen hochspezialisierte Indikationen eingesetzt. Die ganze Pflanze als verträgliches Lebens-Mittel ist im Gegensatz dazu im Einsatzgebiet breitgefächert und ermöglicht noch, in Begegnungen eine Beziehung zur Natur aufzubauen. Die alten Kräuterbücher mit ihrem ganzheitlicheren Wissen können dem mehr empfindenden Teil der Menschheit dabei sicher eher Freude bringen als eine allzu trockene Wissenschaft. Ein bischen möchte ich mit folgendem „Steckbrief“ zu den Anteilen im neuen Be-Leber“ auch Interesse und

    Neugier am Geistigen in der Natur wecken, indem ich vom Protokoll auch mal anekdotisch unterhaltend abschweife ...

Geistige Ursachen der Leberschwäche

    Die „Kopfarbeiter” sollten berücksichtigen, dass sie ihre Energien einseitig von der Leber abziehen. Der Verstand vermag die Zukunft nicht zu wissen und kann nur die vergangenen Erfahrungen in Zeit und Raum kategorisieren. Glück definiert er dann aufgrund der bisherigen angenehmen Erfahrungen und will diese wieder „haben“. Chron. Blähungen z. B. haben bei vielen Menschen heute die Ursache neben einer unsinnigen Ernährung zudem darin, dass energetisch kein Raum mehr für Einkehr gepflegt wird, vielmehr alle Energie im Tagesgeschäft der Außenwelt verpufft. Statt Sinnfragen wird heute eben eher die (geistig-emotionale)

    Besinnungslosigkeit gepflegt und damit entschuldigt, dass der Druck in unserer Gesellschaft dies verlange. Ganz recht, doch wird die Lösung des Druckes nur von innen erfolgen. Ohne diese Lernaufgabe des Lebens, „wie man die Zeit anhält“, wird die angeschlagene Leber mit der besten Kräutermixtur letztlich bestenfalls aufrecht erhalten, aber kaum „geheilt“ werden können

    (ausführlich im Monats-Rundbrief Oktober 09).

    Aus folgenden Literaturhinweisen habe ich im Wesentlichen geschöpft, um zu den einzelnen

    Bestanteilen des Be-Leber“ Steckbriefliches zu extrahieren: Lehrbuch der Biolog. Heilmittel (11 Bände), 1938 - Dr. med Gerhard Madaus

    Das große Buch der Heilpflanzen Apotheker M. Pahlow

    Lehrbuch der Phytotherapie Weiss/Fintelmann

    Heilpflanzen Praxis Heute (2006) Siegfried Bäumler

    Medizin der Erde Susanne Fischer-Rizzi

    Nichts symbolisiert die höhere Einheit mit der Natur vielleicht schöner als das Bild der Hlg. Mutter Maria (die reine Seele) mit ihrem bewussten Einverständnis bezüglich dem freiwilligen Opfertod ihres leiblichen Sohnes, um dadurch Himmelsmutter aller Menschen zu werden. Sie hält dabei nicht am Gewohnte panisch fest, um mit dem Schicksal zu hadern, sondern wird aufgrund höherer Einsicht in die Notwendigkeiten des Zeitgeschehens zum Sinnbild der Hingabe an die Schicksalskräfte.

    Möge die Einnahme der Mariendistel und der anderen guten Helferpflanzen den Umgang mit diesen archetypisch-sozialgesellschaftlichen Lebensthemen erhellen und unserer Psyche helfen, damit dann die Leber des Heilsuchenden nicht zuletzt auch für sein Umfeld zum Heil wird.

Steckbrief zu den synergistischen Bestandteilen des Be-Leber“:

Mariendistel (Silybum marianum).

    Eines der Hauptmittel für die Leber ist aus der sonst weniger

    geschätzten Gattung der Disteln und wurde nach der Gottesmutter

    benannt (schon von H. von Bingen), nämlich die Mariendistel.

    Sie wird auch Magen-, Leber-, Gallen-, Heilandsdistel oder Christi

    Krone und vielfach anders genannt. So vielfach wie die Namen ist auch

    das Spektrum ihrer Schutzwirkungen:

    ; Für uns am wichtigsten ist ihre starke Zellerneuerung der Leber,

    was Appetit und körperliche Leistungsfähigkeit schneller

    zurückgewinnen lässt

    ; und typische Symptome wie Völlegefühl und Meteorismus bessert

    ; Starke Regenerationsfähigkeit der Leberzellen (durch Stimulierung der

    RNA-Synthese) bringt auch eine antitoxische Wirkung gegen Alkohol,

    Medikamente und Umweltgifte mit sich

    ; Eine Leberzirrhose ist somit (laut Literatur) in allen Stadien weitgehend

    regenerationsfähig

    ; Steigerung der Proteinsynthese durch das Silymarin wirkt

    Entzündungen entgegen (Hepatitis)

    ; Kapillarenschutz durch Bioflavonoide (früher Vit. P für Permeabilität

    genannt), die, wie seit 1936 anhand von Zitrusfrüchten bekannt,

    antihämorraghische Schutzwirkung auf die feinen Blutgefäße haben (z. B. gegen Skorbut und

    andere Blutungen).

    ; Entkrampfende Wirkungen durch den positiven Einfluss auf das Nervensystem

    Rote Bete (Beta vulg.) ist in der Küche verbreitet und wird aufgrund seiner Farbe für die Blut-erneuerung gesucht, besitzt jedoch vielmehr für die Leber die lebenswichtige Aminosäure „Betain“, sorgt auch für eine bessere Regeneration der Leberzellen und unterstützt den

    Fettstoffwechsel. Die wichtigste Funktion ist aber wohl die umfassende Unterstützung der Leber in Ihren Entgiftungsfunktionen. Sie ist eine exzellente Quelle für Folsäure, Mangan und Silizium und kann als wichtiges Nahrungsmittel bei hormonellen Schwankungen dienen. Gemäß mehreren Studien können Inhaltsstoffe aus Rote Bete auch helfen, Darmkrebs vorzubeugen. Als lustige Anekdote hier noch ein Auszug aus Hahnemann?s Apothekerlexikon zu Beta vulgaris:

Süßholz (Glycyrrhiza glabra) war von Persien bis Russland u. a. als

    Hustenmittel (Tbc) bekannt, hat aber auch leberschützende

    Eigenschaften, indem durch den Saponinengehalt die Schleimsekretion

    angeregt wird. Dies bewirkt eine wissenschaftlich belegte bessere

    Entgiftung der Leber, was Vorteile auch noch bei schweren

    Leberkrankheiten zeigt. Selbst die Hirnleistung alter Leute kann vom

    Süßholz profitieren. Ansonsten schreibt die Wissenschaft eine ganze

    Liste von Anti-Eigenschaften: antiallergisch, -asthmatisch, -entzündlich;

    antimykotisch, -bakteriell, antiulzerogen.

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) bedeutet „Schafgesundmacher“, machte neben Schafen,

    Ziegen und Rindvieh auch deren Hirten gesund und führte in der Schweiz zu einem berühmten Likör gegen Magenkrämpfe. In den über zwei Dutzend Namen finden sich sowohl venusische wie marsische Aspekte: Gotteshand, Augenbraue der Venus, Bauchweh-, Jungfrauen-, Blutstill-, Soldaten-, Beilhieb- und Stichkraut. Sie war schon vor 60.000 Jahren eine Grabbeigabe (im heutigen Iran gefunden). Viele Reime, Rituale und (Liebes-) Zauberformeln sind mit ihr verbunden. Sie wird in Nord- u. Südamerika laut Rätsch bei allen Indianerstämmen genutzt. Wie die Kamille ist sie eine bodenheilende Pflanze, die Krankheiten der Nachbarpflanzen verhindert. Man kann damit auch die Tiere einreiben, um die Fliegen fern zu halten oder mit Gesichtsdampfbädern einer fettigen, unreinen Haut begegnen.

    Inhaltsstoffe: Die ätherischen Öle haben entzündungshemmende Eigenschaften, die Flavone sind entkrampfend, Salicylsäure schmerzlindernd, Alkaloide homöostatisch und Thujon aphrodisisch-psychedelisch, was die vielfältigen Anwendungen z. B. bei den Indianern erklärt. Berühmt ist sie als Wundheil-, Frauen- und Unterleibsmittel: „Schafgarbe im Leib, tut wohl jedem Weib“. Doch kurzum: Der ganze Stoffwechseltrakt profitiert von ihr und die hepatoprotektive Eigenschaft kommt auch bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen zum Tragen.

    Das Ingwergewächs Gelbwurz (Curcuma) wird mindestens seit 3000

    Jahren als Gewürz und Medizin genutzt. Medizinal wurde es meistens

    synergistisch mit anderen Kräutern kombiniert. Der Name leitet sich von

    Kunkuman ab, was Safran heißt, denn es war der billigere Ersatz dafür. Es

    existieren mehr als 1400 wissenschaftl. Publikationen zum Gelbwurz, was

    deshalb an ein Wundermittel zu grenzen scheint.

    Die WHO empfiehlt es gegen Rheuma.

    Wissenschaftliche Nachweise gibt es zu Magen- und Hautproblemen,

    Durchfall, (Kopf-) Schmerzen, Koliken, Nieren- u. Blasenentzündun-gen.

    Traditionell findet es u. a. Verwendung bei Epilepsie, Gelbsucht, Asthma

    und Hämorrhoiden.

    Es ist ein Nervenschutz und hilft gegen Arteriosklerose, Würmer,

    Frauenleiden und sogar bei Beschwerden nach Gallenoperationen.

    Aber eine große Anzahl wissenschaftl. Veröffentlichungen berichten von den antikanzerogenen und antimutagenen Eigenschaften, weil das Curcumin im Curcuma (z. B. zum Fisch) die Bildung von kanzerogegen Nitrosaminen verhindert, oder antivirale Eigenschaften gegenüber HIV zeigt.

    Uns interessieren hier die enthalten ätherischen Öle mit ihren (cholagogen und cholakinetischen)

    Lebereigenheiten, z. B. gegen Völlegefühl und Aufstoßen nach Mahlzeiten mit Gasbildung.

Die mentholhaltige Pfefferminze (Mentha piperita) ist am längsten bekannt in China. Sie

    entkrampft, kühlt und lindert (innerlich und äußerlich) Schmerzen. Bekannt ist der Pfefferminztee gegen Übelkeit und Brechreiz, also als Magenmittel. Das BGA nennt als Anwendungsgebiet Magen-, Darm- und Gallebeschwerden. Für uns ist eine Beigabe als Ausgleich gegen die Bitterstoffe in der Gesamtkomposition wichtig und dass die Galleproduktion in der Leber sowie ihr Abfluss gefördert werden.

Leberblümchen (Hepatica nobilis), auch Leberkraut, Fastenblume, Hirschklee und Blaues

    Herzblumenkraut genannt, ist heute medizinal kaum noch bekannt und wird selbst in der Homöopathie gegen Leberstau und chron. Bronchitis „mit rauer, trockener Kehle und Kitzel im Hals“ nur noch wenig verwendet. Die leberförmigen Blätter ließen es in der Volksmedizin bei Leber- und Milschwellung sowie bei Gallenbeschwerden durch Gallensteine und grieß

    erfolgreich sein. Seine adstringierende Wirkung darf als Stärkungsmittel neben der Ingwerwurzel nicht fehlen.

Die Berberitze (Berberis vulg.) heißt auch Sauerdorn wegen des sauren Geschmacks der

    Pflanze mit einer wehrhaften Bedornung. In Italien wird sie „Dornenkrone Christie“ genannt. Die Beeren sind sehr Vit. C-haltig. Ursprünglich aus Nordafrika ist seit dem Mittelalter eine medizin. Anwendung bekannt, z. B. bei Sodbrennen, für die Appetit- und Gallenbildung (cholagog,

    cholakinetisch), gegen Parasiten und hohen Blutdruck und beim Drogenentzug (Morphin).

Wenn der Löwenzahn (Taraxacum off.) blüht, ist es Frühling und tausend Sonnen sind auf die

    Erde gefallen ... Die Blätter sind bei den mehr männlichen Sorten scharf und spitz wie Löwenzähne und sie waren beliebtes Hasenfutter sowie für die Geflügelaufzucht geschätzt. Hunden und Katzen ins Futter fein beigemischt gesunden und bekommen davon ein glänzendes Fell.

    Er wird bei allen Leber- und Gallenstörungen seit langem als Heilkraut verwendet und es wird z. B. im Frühjahr sehr empfohlen, 2 bis 3 Esslöffel des frischen Saftes aus Blatt, Blüte und Wurzel täglich einzunehmen. Ich selbst „kure“ alljährlich zur Blütezeit, indem ich Blüte, Blatt und Stengel möglichst täglich frisch gepflückt bei Rundgängen handvollweise esse und auch die leckere Wurzel gerne ausgrabe, wenn ich Zeit finde. Im Herbst steigt der Inulingehalt der Wurzeln von 1% auf 40%, was für Diabetiker als Nahrungsquelle interessant sein sollte. Erwähnt sei noch: ; Diuretisch (entwässernd) bei Leberleiden mit (rheumatischen) Wasseransammlungen ; Störungen des Gallenflusses aufhebend

    ; Dyspepsie (Aufstoßen) behebend

Erdrauch (Fumaria off.) ist ein Mohngewächs mit dem Alkaloid

    „Fumarin“ und dem Flavonglykosid „Rutin“. Bekannt als Regulator

    der Gallenfunktion wird es aber immer synergistisch mit anderen

    Kräutern kombiniert, z. B. gegen Verstopfung.

    Im arabischen Raum für seine blutreinigenden und harntreibenden

    Eigenschaften geschätzt wird es auch heute bei Arteriosklerose

    benützt. Sein Name „Grindkraut“ lässt auf Erfolge bei Krätze

    schließen. Auch in der Homöopathie weiß man von Erfolgen bei

    „chronisch juckendem Ekzem aufgrund von Leberstörung“. Plinius

    beschreibt die Wirkung auf die Augen und da sind wir schon näher

    beim Thema Leber, Galle und Milz. Es bekam von der „Kommission

    E“ eine positive Monographie und ist bei krampfartigen

    Beschwerden im Verdauungstrakt indiziert.

    Kalmus (Acorus calamus) gilt als der deutsche Ingwer und wurde Mitte des 16.Jhd. von Indien bei uns eingebürgert. Sie bildet einen Meter lange Blattschwerter und Blühkolben (Aronstabgewächs). Im 7. Jhd. Vor Christie ist ihre Nutzung als Heilpflanze bei Bauchgrimmen und zwecks harntreibenden Eigenschaften belegt. Sie gilt wirksam bei Blähungen, Koliken, Appetitlosigkeit durch Magenkarzinom, Völlegefühl und alle nervösen Verdauungsbeschwerden.

    Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist wie die blaue Blume der Romantik eine „Seelenblume“ für den Herzensweg, die Schwachherzigen erquickend und ist gegen die Schwere der Melancholie eine Seelenerleichterung. Am Wegrand zu finden neben dem typischen Breitwegerich und dem stolzen Beifuß, stellt sie mit ihren blauen Blüten eine Schönheit dar, die ihre Blüten übrigens je nach Breitengrad zwischen 4 und 5 Uhr öffnet und genauso exakt um 10 Uhr schließt. Aber nicht nur als solche „Natur-Uhr“kam sie in der alten Welt in den Ruf einer Zauberpflanze. In

    Ägypten wurde sie schon im 4. Jahrtausend vor Christie verwendet und war bei den Germanen als „Nimmerweh“ bekannt. Sie kühlt eine „erhitzte“ Leber und findet Verwendung bei Leber- und

    Gallenstau, Hepatitis, Ikterus und reinigt bei Hautproblemen (Ekzeme). Neben einer Erwähnung bez. der Blase noch die interessante Feststellung, dass die Wegwarte 25% Inulin enthält und somit bei Problemen der Bauchspeicheldrüse eine Nahrungsergänzung darstellen kann.

Odermenning (Agrimoniae Herba): Das griechische Wort „Eupatorion“ heißt übersetzt Leberkraut.

    Von Eiterungen bis Blutspucken und Seitenstechen bis Nasenbluten soll es früher Anwendung gefunden haben. Es war der Pallas Athene geweiht. Nach Dioskurides heilte es sogar Schlangenbisse und wurde so für seine leberprotektive Eigenschaften bekannt. Redner und Sänger gurgelten damit zur Pflege ihrer Stimme.

    Apotheker Pahlow schreibt: „Gerbstoffdrogen sind immer gegen Durchfall wirksam. Wenn zusätzlich noch Bitterstoffe und ätherisches Öl vorhanden sind, dann erweitert sich das Anwendungsgebiet erheblich, nämlich auf Magen- und Darmbeschwerden verschiedenster Art, einschließlich all der Beschwerden, die auf mangelnde Fermentabsonderung oder auf ungenügenden Gallenfluss zurückzuführen sind.“ Sein besonderer Rat aufgrund der Erfahrungen: Zur Beruhigung der Galle bei

    schmerzhaften Koliken mit Wermut, obwohl nicht erklärbar mit den bekannten Inhaltsstoffen.

Wermut (Artemisia absinthium) findet sich in den meisten Magen-

    und Leber-/Gallenrezepturen, weil es die Säfte fließen lässt und

    seine ätherischen Öle antimikrobiell sowie antioxidativ wirken.

    Dieselben beeinflussen das ZNS psychedelisch und werden als

    Mittel zur Erhaltung der Geisteskraft angesehen. Verschiedene

    Namen weisen auf weitere Heilwirkungen hin: Artenheil, Bitterer

    Beifuß, Heilbitter, Magenkraut, Wiegenkraut, Wurmkraut. Die

    „Kommission E“ spricht ihr eine positive Wirkung bei Dyskinesen

    der Gallenwege zu, also kolikähnlichen Symptomen ohne klare

    Ursachen. Auch zur Nachbehandlung von Koliken beliebt.

    Nebenwirkungen nicht bekannt, solange nicht mit Alkohol genossen!

    Pahlow schreibt: „Sehr oft verbirgt sich hinter Verdauungsschwäche …

    eine kranke Gallenblase. Ob es sich dabei um Gallensteine … handelt, ist

    für die Behandlung mit Wermut ohne Bedeutung. Eine „unruhige

    Galle“ macht Beschwerden, mit Wermut kann man die Ruhe wieder herstellen

    somit wirkt diese Pflanze bei Magenbeschwerden und Gallestörungen gleichermaßen“.

    Als Tonikum (stärkungsmittel verkürzt es die Krankheitsdauer (z. B. Grippe) erheblich. In der Küche konkurriert es mit Beifuß als Beigabe zu fetten Speisen.

    Für unseren Be-Leber interessiert vor allem seine reinigende und fäulniswidrige Wirkung.

Ingwer (Zingiber off.) kennt man heute in der Küche und unter anderem gegen Reisekrankheit

    sowie Schwangerschaftserbrechen. Die Schutzfunktion bei Vergiftungen der Leberzellen ist

    wissenschaftlich gesichert. Medizinal eingesetzt auch bei Appetitlosigkeit, Dyspepsie und

    subazider Gastritis. In der Volksheilkunde empfohlen bei Neurasthenie, Harnverhalten und

    Unterleibschmerzen.

Yucca schidigera wird in unserer Heilkunde erst seit

    20 Jahren bekannt, hat aber auch in den neuesten

    Heilpflanzenbüchern noch nicht Einzug gefunden. Erst jetzt erscheinen die ersten monographischen Bücher auf deutsch. Unsere Kunden wissen um die div.

    Produkte, die wir seit 15 Jahren im Sortiment führen. Sie ist die heilige Wüstenpflanze der Navajo-Indianer, die daraus Medizin, Körperpflegemittel und

    Ritualgewänder fertigen. Sie kennen keine

    Arteriosklerose, wahrscheinlich aufgrund des Yucca-Pulvers, das sie zum Essen einnehmen. Der

    schäumende Saponinengehalt (Saponine heißt Seife,

    jedoch sind diese Stoffe keine Seife!) vermag Gifte zu binden und hat deshalb u. a. auch Einzug in unsere Darmkur gefunden.

    Saponine können die Oberflächenspannung von

    Flüssigkeiten herabsetzen, um schwer lösbare

    Substanzen zu bewegen. Sie regen die Lymphtätigkeit an, können blutverdünnend sein, emulgieren Fette und gehen mit Lipiden und Cholesterinen ausleitende

    Verbindungen ein. Unser Steckbrief vergangener Jahre zu Yucca umfasst allein zwei Seiten (bei

    Interesse gerne anfordern). Hier stark zusammengefasst: ; Die Saponine der Yucca Schidigera sind nicht giftig. Sie

    können als natürliche Cortisone wirken, indem sie

    Entzündungen und Schmerzen lindern.

    ; Das Saponin bindet die Gallensäuren ab und verhindert

    deren Rücklauf. Damit zwingt sie die Leber, neuen

    Gallensaft zu bilden und entnimmt dazu dem Blut das

    Cholesterin. So lagert sich weniger Cholesterin an den

    Wänden der Blutgefäße ab.

    ; Alle Teile der Yuccapflanze: Wurzel, Blätter, Blüten und

    Samen wirken antibakteriell.

    ; Yucca hat auch antiallergische Eigenschaften.

    ; Die Indianer gebrauchen sie auch als blutstillendes Mittel

    zur Heilung der Wunden.

    ; Laut Professor Venket A. Rao, Wissenschaftler an der

    Universität zu Toronto, verhindert das Saponin das Wachstum

    und die Lebensfähigkeit der Krebszellen.

    ; Sie fördern die Entwicklung der normalen Darmbakterien. ; Die Saponine senken den Cholesterinspiegel, indem sie

    mit dem Cholesterin im Darm ein komplexes Molekül bilden, welches vom Darm nicht aufgenommen

    und mit dem Stuhlgang ausgeschieden wird.

    INHALTSSTOFFE: Kräutermischung (aus: Mariendistel, Rote Beete, Gelbwurz, Yucca schidigera, Schiitake-extrakt, Süßholz, Berberitze, Schafgarbe, Wegwarte, Löwenzahn, Leberblume, Odermenning, Ingwer,

    Pfefferminze, Erdrauch, Wermut), Hydroxypropylmethylzellulose Kapsel.

    VERZEHRSEMPFEHLUNG: 2 x / Tag 2 Kapseln mit Flüssigkeit vor, zu oder zwischen den Mahlzeiten

    ERHÄLTLICH ZU: 120 Vegikapseln (? 34,90)

    Literaturempfehlung: Reinigen wir unseren Organismus oder wie arbeitet Yucca Dr. med. Otto Sova (? 4,95)

     Die Leber reguliert die Gesundheit Dr. Alfred Vogel (? 29,50)

     Medizin der Erde Susanne Fischer-Rizzi (? 24,90)

     Von Heilpflanzen und Pflanzengottheiten Wolf-D. Storl (? 25,-)

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