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Der Rhein

By Ellen Hicks,2014-08-04 10:58
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Der Rhein

    Der Rhein

    Der Rhein ist ein Strom im Übergangsbereich von Mittel- und Westeuropa. Sein Einzugsgebiet umfasst weite Teile der

    Schweiz, Deutschlands und der Niederlande, dazu vor allem Gebiete im Osten Frankreichs und im Westen Österreichs.

    Der Rhein hat eine Gesamtlänge von ungefähr 1.233 km, 883 davon sind für die Großschifffahrt nutzbar.

Weinanbau und Weinkultur

    Wein prägt wie nichts anderes den Natur- und Kulturraum des Rheins. Landschaftsnamen wie Rheingau, Rheinhessen oder

    Kaiserstuhl (Baden) sind gleichzeitig Weinbaugebiete. Besonders schwer ist der Weinanbau in den Steillagen des

    Mittelrheintales. An vielen Stellen war die Umwandlung in großflächigere mit Maschinen bebaubare Parzellen nicht möglich. Da aber der Wein in den Steillagen der schiefrigen Hänge besonders gut wird, lohnt sich hier doch manche Mühe. Der Wein ist ein Wirtschaftsfaktor für die Region.

Wirtschaftsfaktoren :(Chemische Industrie am Rhein: Bayerwerk in Leverkusen)

    Der Rhein ist auf weite Strecken Schifffahrtsstraße und dazu beidseitig von Eisenbahnlinien und Autobahnen begleitet. Vor allem an Schnittstellen mit anderen Handelsachsen bildeten sich bedeutende Wirtschaftsstandorte aus (so Köln, Koblenz, Mainz, Ludwigshafen, Basel).

    Für die Chemie mit Kohle/Teerfarben, die Petrochemie, die Kunststoffindustrie und die Ölraffinerien werden Kohle und

    Erdölprodukte billig herangeschafft und weiterverarbeitet; die Chlorchemie (Polyvinylchlorid) bekommt ihr Salz durch die

    Massentransportschifffahrt. Das Transportaufkommen 2005 betrug 236.765 Mio. Tonnen. Bedeutendster Wirtschaftsfaktor nach Handel und Industrie ist der Tourismus.

Rheinromantik

    Bestandteile von Rheinsagen sind Ritter, Drachen, einsame Jungfrauen auf hohen Felsen (Loreley), unachtsame Schiffer im

    verunglückenden Kahn oder fleißige Zwerge, die Heinzelmännchen. Der Rheinromantik sind abgesehen von einigen Liedern

    auch wiederaufgebaute Burgen wie Schloss Stolzenfels bei Koblenz oder die Hohkönigsburg im Elsass zu verdanken. Eine

    der bekanntesten Sagen ist das Nibelungenlied.

Burgen, Burgen, Burgen

    Die Schifffahrt ist auch der Grund dafür, warum der Mittelrhein von so vielen Burgen und Burgruinen gesäumt wird. Um die wichtige Handelsroute militärisch abzusichern errichteten die verschiedensten Bauherren im Mittelalter nicht weniger als 45 Burgen an seinen Uferhängen. Mit der Burg Pfalzgrafenstein steht sogar eine Burg mitten im Rhein. Viele Burgen wurden im

    Laufe der Geschichte zerstört und sind nur als Ruinen erhalten. Die am besten erhaltene und wohl auch eindrucksvollste Burg ist die Marksburg, die nicht weit von Koblenz hoch über dem Ort Braubach thront.

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