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Tongji-Universit

By Lori Perez,2014-08-29 13:57
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Tongji-Universit

    Herausgeber : Die Deutsche Fakultät der Tongji-Universität Preis:1RMB Redaktion und Lay out : Chen Xi,Gong Xiaofeng,Zhang Haichen,Gong Yun,Xuan Xiaoyu Gao Huirong BetreuerInnen:Ulrich Jörg, Huang Keqin,Almut Kleppe-Pang

     Hannover Aichi Shanghai

     Nach dem Abschluss der Expo 2005 in Aichi kann sich die Weltstellung nun darauf vorbereiten,2010 nach Shanghai,nach China zu reisen.

    Die Weltausstellung Expo 2005 fand vom 25. März bis 25. September 2005 in der japanischen Präfektur Aichi statt. Sie ist das erste

    weltweite, völkerverbindende Projekt des 21. Jahrhunderts , Fünf Monate lang war die ganze Welt zu Gast in Japan,fünf Monate lang

    haben sich 125 Staaten und Institutionen hier in aichi präsentiert. Insgesamt besuchten in den sechs Monaten 22.049.544 Personen

    die Expo, was die Erwartungen der Veranstalter übertraf.

     Das japanische Motto der Expo war 自然の叡智 Shizen-no Eichi, zu Deutsch .Weisheit der Natur.Die Expo trägt im Logo den

     Kosenamen Ai Chikyū-Haku (?地球博, dt. Liebe - Weltausstellung); in diesem Wortspiel verschmelzen die Namen der

     Veranstalterprovinz Aichi und das Wort Chikyūfür Welt.

     Wer die Expo besucht hat, der schwärmt von ihrer unvergleichlichen Atmosphäre und von faszinierenden Events. Die Expo 2005 war

     nicht von Konkurrenz und Wettbewerb geprägt, sondern auch von Miteinander und Kooperation .Sie haben der ganzen Welt dabei

     geholfen, Ängste gegenüber Menschen anderer Kultur, Religion und Nationalität abzubauen.Nirgendwo kann man Freundschaft,

     Verständigung und friedliches Miteinander erleben wie hier auf der Expo.sagt der ehemalige Bundespräsident Thierse beim Abschluss

     der Expo 2000 in Hannover.Diesmal in Aichi war es auch so.Aus diesen Gründen war die Weltstellung in Japan ganz erfolgreich,obwohl

     dieser Erfolg nicht an Umsätzen und Investitionen gemessen werden kann.

    Mit der Expo 2010 hat Shanghai auch die Chance bekommen, ein Zeichen für weltweite Verständigung zu setzen . Die Gäste mit

    verschiedener Hautfarbe und Glauben kommen zusammen .Als Gastgeber können wir der ganzen Welt zeigen, dass die Chinesen

    gegenüber anderen Ländern und Kulturen aufgeschlossen und bereit,sind sich auf die interkulturelle Begegnung einzulassen und dazu

    beitragen zu wollen, die Distanz zwischen den verschiedenen Kulturen, Lebensweisen, und Religionen der Welt zu verringern und

    Fremdheit zu überwinden.

    Das Motto der Expo 2010 steht fest:Die Stadt macht das Leben schöner.

     Die Stadt Shanghai ist bereit. (Gong Yun)

    Super Frauenstimme& Lycra-My Show

    ------Seite 3

    Marsch des Kaisers -----Seite 5

    Schloss Neuschwannstein---Seite 6

    Verpasse sie nie und viel

    Vergnügen!!!

Der Zeiger Seite 2

    Interview NOVEMBER 2005

    G: Es gibt, glaube ich, nicht so viele Merkmale, die man aufzählen kann. Das Prof. Dr. Andreas Gwóźdź (G) ist Leiter des Lehrstuhls für Film und

    deutsche Kino hat eine sehr lange und interessante Tradition. Es gibt so viele Medien an der Schlesischen Universität in Katowice, Polen, zugleich

    Autoren, so viele Traditionen, dass man nicht von einem einheitlichen Gastprofessor an der Universität Konstanz in Deutschland. Seine

    Merkmal sprechen kann. Es ist sehr verschieden, aber es ist eher ein Autoren- Heimatuniversität ist also in Katowice, wo er für die Medienlehre

    als ein nationales Kino. Ja, französische oder englische Filme haben gewiss zuständig ist. Seine Fachgebiete sind: die Medienkultur sowie die

    ganz bestimmte Merkmale. Für die deutschen Filme jedoch kann man das Geschichte der Filmtheorien.

    Z: Kommen Sie zum ersten Mal nach China? Merkmal nicht herausfinden, besonders nach der Wiedervereinigung. G: Ja, ich bin eigentlich zum ersten Mal in Asien. Ich war nie in Asien. Es Z: Jetzt haben die amerikanischen Filme einen großen Markt. In China z.B. freut mich, dass ich hierher gekommen bin. Ich interessiere mich wirklich sind die Filmautoren stark von den amerikanischen Filmen beeinflusst. Was sehr für das chinesische Kino und für die chinesische Kultur. Leider ist es zu meinen Sie dazu?

    kurz. Ich hoffe wieder hierher kommen zu dürfen. G: Das ist ein Prozess, der jetzt gerade in der ganzen Welt geschieht. Die Z: Was für einen Eindruck haben Sie von Shanghai? ganze Kultur ist allmählich einheitlicher. Natürlich ist das auch eine Gefahr, G: Ja, eine überwältigende, eine sehr anziehende, magische Stadt. Hier sehe dass man alles einem Muster opfert - dem Hollywood-Muster. Aber ich ich eine enorme Vielfalt von Gesichtern, von Menschentypen. Das interessiert glaube, so ein Kulturreich wie China hat genug Kraft, die nationale Identität mich sehr. Auch Sie beide, sie sind ganz anders. Ja, ich habe viele Menschen auch im Kino zu bewahren. Auch in Europa, in jedem Land, gibt es eine entdeckt, viele Gesichter, viele Arten des Benehmens der Leute... Das ist Vielzahl von Filmautoren, die ein anderes Kino machen. Und die Zuschauer schon eine ganz wunderbare Palette. Ich bin Polonist und Germanist, aber ich haben die Möglichkeit zu wählen. Das amerikanische Kino hat uns sehr viel lehre in einem kulturwissenschaftlichen Kurs. Die Stadt ist wie ein Labor für Technik gebracht, auch eine gewisse Art von Einbildungskraft. Also ich den Kulturwissenschaftler. Man spricht viel in Europa über China, über den würde nicht sagen, dass es hundertprozentig zu beklagen wäre, man muss nun wirtschaftlichen Aufschwung hierzulande. Aber erst hier wird man so richtig einfach das Maß beibehalten. Dank dem amerikanischen Kino haben wir mit dem Aufbruch konfrontiert, sieht man, dass man sehr wenig davon weit ist. wirklich viel gelernt - interessante Erzählstrategien, filmgerechte Das sind wirklich Erlebnisse, die man auf vielen Ebenen Schauspielkunst, avancierte Kameraführung usw. Nun nachdem man verarbeiten muss. diesen Kinorausch hinter sich hat, muss man wieder zu eigenem Kino Z: Aber ich glaube, Shanghai ist nur eine Seite von China. zurückkehren. Das ist der Kern der Sache.

    G: Ja, bestimmt, aber eine sehr interessante und Z: Aber die Kultur ist am wichtigsten. Was meinen Sie dazu, wie kann multikulturelle Seite, weil viele aus ganz China, aus der man es abwehren? Soll man mehr Wert auf den Markt oder auf die ganzen Welt nach Shanghai hereinströmen. Ich glaube, Kultur legen?

    Shanghai ist ein Ort in China, an dem man auch vieles aus G: Das ist ein großes Problem, das zur Zeit die ganze Welt beschäftigt. anderen Regionen treffen kann: andere Kleidung, andere Sicher kann man den Markt nicht ignorieren - der Film ist auch ein Lebensstile usw. Das ist so wie eine Synthese von China. Konsumgut. Und der Kern der Sache liegt darin, einfach die Aber dieser Aufschwung ist wirklich enorm. Das habe ich Proportion beizubehalten. Das ist wichtig. Das heißt, bei einem nicht gedacht. Erst durch die Konfrontation bekommt man Konsumprodukt namens Film kann es sich auch um ein Kunstprodukt das wahre Ausmaß der Veränderungen zu spüren. handeln. Es ist nicht so, dass der Markt Kunstprodukte ausschließt. Z: Haben Sie früher schon von den chinesischen Medien Das kann man nicht sagen. Diese Gegenüberstellung - Kunst und gewusst? Markt würde ich für diskutabel halten. Die Kunst des Films liegt darin, G: Ja, teilweise schon. Ich habe ein großes Interesse an den den Marktwert mit dem Kunstwert des Films irgendwie zu vereinigen. Medien in Asien, kenne auch ein Buch über chinesische Medien, über die Z: Das ist schwer.

    Medienkultur in China. Aber ich schaue mir eifrig das Fernsehen an. Also die G: Das ist sehr schwer! Das ist kaum machbar. Aber manche versuchen es zu Vielfalt der Fernsehsender, auch die ideologische Differenz, die Jugendsender, tun und schaffen es. Ein Film muss sich verkaufen. Ein Film ist sehr teuer. Musiksender... Das ist interessant für mich. Ich glaube, die Kultur und auch Und man muss neben der Kunst auch mit dem Geld umgehen können. Das das Äußere von Menschen orientieren sich bei den jungen Leuten immer Ideale wäre, mit wenig Geld große Filme zu machen, die das Publikum mehr an Europa und Amerika. Aber das ist nicht typisch europäisch oder erreichen. All das ist ungeheuer kompliziert. Aber ich glaube, auf die Dauer amerikanisch. Es steht etwas dazwischen. Das ist vielleicht eine Metapher für werden die Filmemacher einen Ausweg finden müssen.

    die Entwicklung von China. Gerade das Interkulturelle hat einen großen Wert Z: Kennen Sie einige chinesische Filme?

    für die Zukunft. G: Ja, natürlich. Die chinesischen Filme sind heutzutage sehr beliebt. Viele Z: Wir, chinesische Studenten, haben ein großes Problem, wenn wir deutsche Filme zeigen verschiedene Seiten des Lebens und der Kultur. Und ich glaube, Filme sehen, weil diese für uns ganz schwer zu verstehen sind, nicht nur die chinesischen Filme haben den Ausweg schon gefunden, zwischen der sprachlich. Wenn wir uns einen deutschen Film angeschaut haben, wissen wir Massenware und der Massenkunst zu balancieren. Vielen Filmen ist das schon gar nicht, worüber es sich handelt. gelungen. Das Problem ist natürlich, ob sich die chinesischen Filme einer G: Ja, dieses kulturelle Vorwissen... Das ist ganz normal, auch wenn sich die Beliebtheit beim chinesischen Publikum erfreuen.

    Europäer chinesische Filme ansehen. Man muss ein wenig mehr über die Z: Ich habe den Eindruck, dass sich das chinesische Publikum nicht so sehr europäische Kultur wissen, wie die tschechische, polnische, deutsche, für die eigene Kultur interessiert.

    ungarische usw. Im Prinzip gibt es immer damit Schwierigkeiten. Aber die G: Aber das ist typisch nicht nur für China. Die Deutschen sehen sich auch Übung macht den Meister. Man kann sich immer doch mehrere Filme ungerne deutsche Filme an. Ich glaube, das ist ganz natürlich, dass man lieber anschauen. weiter schaut als sich die heimischen Produkte anzusehen. Eigentlich ist es Z: Können Sie ein paar Merkmale von deutschen Filmen nennen?. Wenn man gefährlich. Vielleicht ist China jetzt in einem Konsumrausch. Man vergisst für z.B. an französische Filme denkt, denkt man, dass sie ganz romantisch sind. kurze Zeit die eigenen Wurzeln, aber es gibt dann doch ein Zurück zu der Deutsche Filme sind anders... eigenen Quelle. Ich glaube, das ist der Fall. Wenn man die Möglichkeit hat,

    die Welt kennen zu lernen, vernachlässigt man ein bisschen das Eigene. Das ist ganz normal. Nach einigen Jahren werden die chinesischen Filme in China wieder populär. Das ist jetzt z.B. in Mitteleuropa der Fall. Aber das hat zehn

     Jahre gedauert. (Gong Xiaofeng Chen Xi)